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Jabber mit PEP

12 Juni, 2008 - 15:21, CC by-sa
Tags: jabber, pep, pubsub, xmpp

Dank der Hilfe unseres Kunden Fabian Fingerle unterstützt der Jabber-Server von schokokeks.org nun PEP. Fabian schreibt dazu:

»Etwas Zeit ist vergangen seitdem schokokeks.org auf ejabberd 2.0, welcher PEP-Support bietet, umgestiegen ist. Was bietet PEP und was hat PubSub für einen Nutzen?
PubSub ist im Allgemeinen eine Möglichkeit Informationen zentral zu veröffentlichen. Nutzer, die sich für bestimmte Dinge interessieren können einen solchen PubSub-Node, ähnlich RSS/Atom-Feed abbonieren und werden über neue Informationen auf dem laufenden gehalten. PEP (Personal Eventing via Pubsub) ist dabei das i-Tüpfelchen für PubSub, da es ermöglicht ändernde Meldungen wie aktuell laufender Musiktitel, Stimmung etc. via PubSub zu versenden.

Mir hat dieses Feature auf schokokeks.org gefehlt, weswegen ich mich sehr gefreut habe schokokeks.org dabei zu helfen dieses zu implementieren.«

 

Neues Zertifikat mit Firmennamen

27 Mai, 2008 - 14:03, CC by-sa
Tags: cacert, ssl, zertifikat

Wir haben heute das Zertifikat für die Webseiten von schokokeks.org erneuert. Alle Webseiten sind über https erreichbar, die Seiten, die einen Login erfordern (Konfigurationsinterface, Webmail, Wiki), sind ausschließlich SSL-geschützt erreichbar.

Wir haben nun bei der freien Zertifizierungsstelle CAcert eine sogenannte Organisations-Assurance durchgeführt, d. h. die Echtheit unserer Firma wurde überprüft. Damit ist im Zertifikat auch unser Firmenname schokokeks.org GbR eingetragen (bislang war dieses Feld leer).

Um CAcert-Zertifikate automatisch zu akzeptieren, muss man die Root-Zertifikate im Browser einfügen.

 

SSL/SSH-Keys von Debian-basierten Systemen kompromittiert

15 Mai, 2008 - 23:30, CC by-sa
Tags: debian, security, ssh, ssl

Eine Verwundbarkeit in den OpenSSL-Paketen von Debian hat gravierende Auswirkungen. Diverse Schlüssel, die mit diesem Paket erstellt wurden, sind angreifbar.

http://nvd.nist.gov/nvd.cfm?cvename=CVE-2008-0166

Auf unseren eigenen Systemen benutzen wir ausschließlich Gentoo Linux, insofern sind unsere Server-Keys nicht betroffen. Zur Sicherheit unsere Kunden haben wir alle SSL-Server-Zertifikate und alle SSH-Publickeys (in authorized_keys) überprüft.

Wir fanden keine unsicheren SSL-Zertifikate. Einige wenige SSH-Keys waren verwundbar, wir haben diese deaktiviert und die entsprechenden Nutzer informiert.

 

Presseinformation: schokokeks.org setzt für SSL-Zertifikate auf SNI

3 April, 2008 - 13:23, CC by-sa
Tags: https, security, sni, ssl, tls

Ein gängiges Problem von geschützten https-Verbindungen ist, dass üblicherweise pro IP-Adresse nur ein Zertifikat vergeben werden kann. Daher ist es bei den meisten Shared-Hosting-Angeboten nicht möglich, https-Verbindungen korrekt zu nutzen, da das zugehörige Zertifikat nicht passend ist.

Hierfür existiert die SSL-Erweiterung SNI (Server Name Indication), welche auf unterschiedlichen virtuellen Hosts unterschiedliche Zertifikate ermöglicht. SNI wird bereits von den gängigen Browsern (Firefox, Opera, IE ab version 7) unterstützt. schokokeks.org bietet als einer der ersten Shared-Hosting-Provider seinen Kunden SNI an.

schokokeks.org selbst setzt für seine Seiten Zertifikate der freien Zertifizierungsstelle CAcert.org ein, jedoch können unabhängig davon auch eigene, extern gekaufte Zertifikate eingesetzt werden.

Einige Hintergrundinformationen über SNI haben wir in unserem Wiki bereitgestellt:
https://wiki.schokokeks.org/SNI

 

Local Root Exploit im Linux-Kernel

11 Februar, 2008 - 17:29, CC by-sa
Tags: exploit, kernel, security

Heute früh ging die Meldung über alle einschlägigen Nachrichtenseiten: Ein lokaler Root-Exploit für den Linux-Kernel ist im Umlauf (heise-Meldung hierzu).

Leider gestaltete sich das Update für uns nicht ganz trivial. Wir setzen grsecurity ein, welches für 2.6.24 noch nicht zur Verfügung steht. Für 2.6.23 existiert ein grsecurity-patch, welcher jedoch auf Kernel 2.6.23.16 (wo o. g. Exploit gefixt ist) nicht funktioniert.

Nun läuft folgende Kombination:
- Linux 2.6.23.14
- grsecurity-Patch grsecurity-2.1.11-2.6.23.14-200801231800.patch
- Relevante Änderungen aus 2.6.23.15 in splice.c: splice1
- Relevante Änderungen aus 2.6.23.16 in splice.c: splice2

 

Login mit Einmalpasswörtern

28 Januar, 2008 - 21:29, CC by-sa
Tags: otp, security, ssh

Wenn man sich von einem Rechner, den andere Personen kontrollieren können (Internet-Café, bei Fremden, ...) mit einem Passwort einloggen möchte, besteht immer die reale Gefahr, dass der Rechner das Passwort irgendwo protokolliert ("Keylogger") und damit andere Personen Zugriff auf das Passwort und damit den benutzten Account haben.

Um diesem Problem ohne zusätzliche Hardware zu begegnen gibt es eigentlich nur eine funktionierende Lösung: One-Time-Passwords bzw. Einmalpasswörter (kurz: OTP).

Ab sofort unterstützen wir Einmalpasswörter nach dem S/Key-Verfahren. Damit kann sich jeder Benutzer bei Bedarf den Zugang mittels Einmalpasswörtern ermöglichen. Mehr Informationen dazu in unserem Wiki.

 

Vorerst keine Vorratsdatenspeicherung bei schokokeks.org

9 Januar, 2008 - 12:56, CC by-sa
Tags: datenschutz, vorratsdatenspeicherung

Viel kritisiert wurde die kürzlich verabschiedete Regelung zur Vorratsdatenspeicherung in Deutschland.

Zwar ist die Vorratsdatenspeicherung seit 1. Januar in Kraft, sieht jedoch eine Übergangsfrist für Internetanbieter vor, verpflichtend wird die Speicherung erst ab 2009. Wir werden die Übergangsfrist ausnutzen und in diesem Zeitraum keine zusätzlichen Daten speichern.

Desweiteren hoffen wir im Moment, dass das Bundesverfassungsgericht die Vorratsdatenspeicherung kippt, da sie unserer Ansicht nach einen schwerwiegender Eingriff in die informationelle Selbstbestimmung darstellt. Die Administratoren von schokokeks.org haben sich deshalb an der Verfassungsbeschwerde des AK Vorratsdatenspeicherung beteiligt.

 

Energiesparen bei schokokeks.org

31 Oktober, 2007 - 00:10, CC by-sa
Tags: cpufreq, energie, energiesparen, linux, strom, stromverbrauch

Wir versuchen, beim Betrieb der schokokeks.org-Server den Energieverbrauch nicht unnötig hoch zu halten.

Beispielsweise setzen wir seit einiger Zeit cpufreq mit dem ondemand-Governor ein. Mit cpufreq ist es unter Linux möglich, die CPU-Taktfrequenz zu beeinflussen. Hierfür stehen verschiedene sogenannte Governor zur Verfügung. Der ondemand-Governor ist besonders interessant, er regelt automatisch die CPU-Taktfrequenz nach Bedarf. Ist das System unausgelastet, wird die Taktfrequenz abgesenkt, steigt die Last, wird sie automatisch erhöht.

Nach aktivieren der entsprechenden Kerneloptionen lässt sich der ondemand-Governor folgendermaßen aktivieren:

echo ondemand > /sys/devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/scaling_governor

Dieser Befehl muss bei jedem Systemstart ausgeführt werden.

Eine Reihe weiterer Möglichkeiten, den Energieverbrauch unter Linux zu senken, sind im Moment in der Entwicklung. Einige der Entwicklungen werden im nächsten Kernel 2.6.24 enthalten sein. Wir sind bemüht, derartige Neuerungen zeitnah auf den schokokeks.org-Servern zu implementieren.

Verweisen möchten wir noch auf die Seite LessWatts.org. Die Webseite ist eine sehr umfangreiche Informationsquelle für Energiesparfunktionalität unter Linux.

 

Eigene SSL-Zertifikate für Kunden

24 Oktober, 2007 - 22:04, CC by-sa
Tags: https, security, sicherheit, sni, ssl, tls

Ein leidiges Problem mit https-Seiten ist, dass sie, zumindest bei Shared-Hosting-Umgebungen, meist mit falschen Zertifikaten ausgeliefert werden. Das Problem besteht darin, dass in der Vergangenheit eine IP lediglich ein Zertifikat ausliefern konnte.

Inzwischen gibt es eine Erweiterung des SSL/TLS-Standards mit dem Namen »Server Name Indication«, welche genau dieses Problem löst. Ab sofort bieten wir auf schokokeks.org an, dass Kunden über SNI eigene https/ssl-Zertifikate für ihre Domains nutzen können.

Clientseitig funktioniert dies bereits in den meisten Browsern. Firefox, Opera und IE unterstützen dies in der jeweils aktuellen Version, Konqueror wird ab KDE 4 dabei sein. Safari unterstützt im Moment SNI noch nicht.

Wir empfehlen weiterhin, Zertifikate von der freien Zertifizierungsstelle CAcert unterschreiben zu lassen, wir verteilen auch als Assurer Punkte für CAcert.

 

Weiteres Source-Release: freewvs (free web vunlerability scanner)

18 Oktober, 2007 - 18:04, CC by-sa
Tags: freewvs, security, web

Nachdem wir kürzlich bereits unser greylisting-System als freie Software veröffentlicht haben, steht nun ein weiteres Tool zur Verfügung.

freewvs dient dem Zweck, Webanwendungen mit bekannten Sicherheitsproblemen ausfindig zu machen.

http://source.schokokeks.org/freewvs/

 
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